Chronik

24.12.2015: Gesamtsumme der BZ-Aktion wurde in diesem Jahr auf nunmehr über 3 Millionen Euro erhöht

Die BZ-Aktion Menschen in Not hat sich mit ihrem besonderen Charme bei den Lesern der Bietigheimer Zeitung, Sachsenheimer Zeitung und Bönnigheimer etabliert. Insgesamt wurde seit 1977 die Gesamtsumme von über 3 Millionen Euro gesammelt.
2015 102 500 Euro. "Das Ergebnis zeigt deutlich, dass unsere Aktion in der Leserschaft fest verankert ist", betonte Verleger Manfred Gläser bei der Spendenübergabe der BZ-Aktion. 102 500 Euro konnten an fünf soziale Organisationen weitergegeben werden. Bewusst hatten sich die Mitglieder des Vereins BZ-Aktion Menschen in Not dazu entschlossen, mit den Geldern der diesjährigen Spendenaktion weiterhin zuverlässiger Partner für die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und in Vaihingen sowie für das Caritas-Familienzentrum in Bietigheim-Bissingen (jeweils 20 000 Euro aus dem Spendentopf) sowie für das Tansania Krankenhausprojekt Kursaidia/Derada (7500 Euro) zu sein. Auch die Idee, den Aufbau einer Tagespflege-Station unter dem Dach der Stiftung für Diakonie in Bietigheim-Bissingen mit den Spendengeldern aus der Leserschaft zu unterstützen, kam an: Den Betrag von 35 000 Euro konnten der Stiftungsrat entgegennehmen.
2014 103 028 Euro. Eine verlässliche, jährliche Unterstützung ermöglichen die Spenden für die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen sowie für die Caritas Familienhilfe in Bietigheim-Bissingen. Jeweils einen Spendenscheck in Höhe von 20.000 Euro konnten Manfred Gläser an die drei Organisationen überreichen. Mit ebenfalls 20 000 Euro wurde der Kauf eines Kleinbusses für die Evangelischen Jugendhilfe Hochdorf im Landkreis Ludwigsburg unterstützt. Etwa 100 Kinder, Jugendliche und Familien werden von der Organisation betreut. Nach Tansania gehen 10 000 Euro für das Krankenhausprojekt des Vereins Kursaida Afrika. Dort wurde ein Laborantenschule initiiert, um dem großen Personalnotstand in Krankenstations und Krankenhäusern entgegenzuwirken. Weitere 5 000 Euro erhält die Lebenshilfe Ludwigsburg als Zuschuss für den Kauf eines Einsatz-PKWs.
2013 121 907 Euro. Auch 2013 gehen die höchsten Beträge der Spendengelder (dieses Mal jeweils 20 000 Euro) an die Diakonische Bezirksstelle Bietigheim-Bissingen, die Diakonische Bezirksstelle Vaihingen/Enz (zu deren Betreuungsgebiet auch Sachsenheim gehört) und Caritas-Familienzentrum Bietigheim-Bissingen. Jeweils 10 000 Euro gehen an den Kinderschutzbund Ludwigsburg, der damit das Angebot "begleitete Umgebung" weiter ausbauen kann. Die Lebenshilfe Ludwigsburg investiert die Spende in einen Renault Kangoo für die Beförderung von Menschen mit Behinderungen. Die Projekte Hebammensprechstunde, Trauercafe und Kunsttherapie will der Förderverein des Bietigheimer Krankenhauses ausweiten. Die evangelische Jugendhilfe in Hochdorf fördert die Kompetenz der Alltagsbewältigung bei Jugendlichen mit dem Projekt "Soko Bugfeld" und das Krankenhausprojek "Kusaida Afrika" investiert weiter in eine Photovoltaik-Stromversorgung einer ambulanten Krankenstation, sowie in eine Schule für medizinische Laboranten.
2012 107 474 Euro. Wie in den vergangenen Jahren gehen die überwiegenden Spendengelder an die Diakonische Bezirksstelle Bietigheim-Bissingen, die Diakonische Bezirksstelle Vaihingen/Enz (zu deren Betreuungsgebiet auch Sachsenheim gehört) und Caritas-Familienzentrum Bietigheim-Bissingen. Jeweils 19 000 Euro können diesen gemeinnützigen Organisation für Menschen in Not zur Verfügung gestellt werden. Für die Vor-Ort-Betreuung kann aus der BZ-Aktion 2012 der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim ein Opel-Corsa (12 500 Euro) übergeben werden. Nach 23 Jahren muss der DRK-Ortsverein Bietigheim-Bissingen seinen Mannschaftstransportwagen ersetzen und komplett aus eigener Kraft finanzieren. Ein Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro soll den ehrenamtlich Tätigen dabei helfen. Mit 5000 Euro wird ein Musikprojekt für demenzkranke Menschen im Karl-Ehmer-Stift in Ingersheim unterstützt. Jeweils 9000 Euro gehen in diesem Jahr an den Bietigheimer Förderverein Kusaidia Afrika – Helfen in Afrika – e.V. und das Straßenkinderprojekt Brasilien, das vom Beruflichen Schulzentrum mit Willi Wachtler an der Spitze seit vielen Jahren betreut wird.
2011 135 284 Euro wurden in diesem Jahr für Menschen in Not gespendet. Jeweils 15 000 Euro gingen an die Lebenshilfe Ludwigsburg, die in Bietigheim-Bissingen 20 Plätze für geistig Behinderte in Wohnungen bereit hält, wo diese Menschen größtmöglichst selbstbestimmt leben, sowie an das Projekt „Soko Burgfeld – sozial und kompetent in der Burgfeldschule Sachsenheim“, das von der Evangelischen Jugendhilfe Hochdorf betreut wird. Der Diakonie und Sozialstation Bönnigheim konnte ein VW-Polo als Einsatzfahrzeug für die Vor-Ort-Betreuung zur Verfügung gestellt werden. An die Diakonische Bezirksstelle Bietigheim-Bissingen, an die Diakonische Bezirksstelle Vaihingen, zu deren Einsatzbereich auch die Flächenstadt Sachsenheim gehört, und an das Caritas-Familienzentrum Bietigheim-Bissingen flossen jeweils 20 000 Euro. Das Straßenkinderprojekt in Brasilien, eine Initiative des Beruflichen Schulzentrums in Bietigheim-Bissingen, und der Bietigheimer Förderverein „Kusaidia Afrika“ von Rolf Schnee, der in Tansania seit über zehn Jahren ein Krankenhausprojekt verfolgt, konnten jeweils mit 10 000 Euro unterstützt werden.
2010 140 805 Euro. 30 000 Euro gingen an die Stiftung für die Diakoniestation Bietigheim-Bissingen. 15 000 Euro wurden der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim für ein neues Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Jeweils 20 000 Euro flossen an die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen/Enz sowie das Caritas-Familien-Zentrum in Bietigheim-Bissingen. Jeweils 10 000 Euro gingen an das Krankenhaus-Projekt des Vereines Kusaidia Afrika in Tansania und an das Straßenkinder-Projekt des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen in Südbrasilien. Insgesamt 13 505 Euro konnten einer Brandopfer-Familie in Bietigheim-Bissingen übergeben werden.
2009 137 000 Euro. 45 000 Euro bekam die Stiftung für das stationäre Hospiz in Bietigheim-Bissingen. Jeweils 20 000 Euro gingen an die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen sowie an das Caritas-Familienzentrum in Bietigheim-Bissingen. Jeweils 10 000 Euro gab es für das Straßenkinderprojekt des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen in Sapucaia do Sul/Südbrasilien und für den Verein Kusaidia Afrika für Krankenhausprojekte in Tansania.
2008 151 189 Euro. 40 000 Euro bekam das MS-Wohnheim Lindenhain in Bietigheim-Bissingen für ein Behinderten gerechtes Bad. 16 000 Euro gingen an die Lebenshilfe Kreis Ludwigsburg für ein neues Transportfahrzeug (VW-Bus). Jeweils 20 000 Euro gab es wieder für die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen/Enz sowie das Caritas-Familien-Zentrum in Bietigheim-Bissingen. Jeweils 10 000 Euro gingen an das Krankenhaus-Projekt des Vereines Kusaidia Afrika in Dareda/Tansania und an das Straßenkinder-Projekt des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen in Sapucaia do Sul in Südbrasilien. 3000 Euro als Spontanhilfe erhielt eine Familie aus Metterzimmern, deren Wohnung ausgebrannt ist.
2007 135 314 Euro. 40 000 Euro für den Kinderschutzbund Kreis Ludwigsburg; jeweils 20 000 Euro für die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen sowie das Caritas-Familien-Zentrum in Bietigheim. Jeweils 10 000 Euro gingen an das Krankenhaus-Projekt des Vereines Kusaidia Afrika in Tansania, an das Straßenkinder-Projekt des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen in Südbrasilien und ein Lebenshilfe-Projekt in Bietigheim-Bissingen.
2006 140 087 Euro. 45 000 Euro gingen an die Theo-Lorch-Werkstatt in Bietigheim-Bissingen (Laiern) für einen Erholungsraum für Menschen mit Schwerstbehinderung. Jeweils 20 000 Euro bekamen die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen/Enz sowie das Caritas-Familien-Zentrum in Bietigheim. Jeweils 10 000 Euro gingen an das Krankenhaus-Projekt des Vereines Kusaidia in Tansania und an das Straßenkinder-Projekt des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen in Südbrasilien.
2005 135 738 Euro. Die Amsel-Kontaktgruppe Bietigheim-Bissingen erhält ein Rollstuhl taugliches Fahrzeug für 42.000 Euro. Die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen sowie das Caritas-Familien-Zentrum in Bietigheim-Bissingen bekamen jeweils 20.000 Euro, das Krankenhaus in Tansania und das Straßenkinder-/Berufsschulprojekt in Brasilien jeweils 10.000 Euro.
2004 122 000 Euro. 50 000 Euro gingen an die neue Stiftung Stationäres Hospiz Bietigheim-Bissingen. Die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim und Vaihingen/Enz sowie das Caritas-Familienzentrum in Bietigheim bekamen jeweils 15 000 Euro. Jeweils 7500 Euro erhielten das Krankenhaus in Dareda/Tansania und das Berufsschul-Projekt in Sapucaia do Sul/Brasilien.
2003 120 000 Euro. Rund 50 000 Euro werden für insgesamt 21 Defibrillatoren für 18 Kommunen und den DRK-Kreisverband Ludwigsburg aufgewendet. Die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim und Vaihingen/Enz sowie das Caritas-Familienzentrum in Bietigheim bekamen jeweils 15 000 Euro. Jeweils 7500 Euro erhielten das Krankenhaus in Dareda/Tansania/Afrika und das Berufsschul-Projekt in Sapucaia do Sul bei Porto Alegre/Brasilien.
2002 110 000 Euro + 40 000 Euro Euro Flutopferhilfe für die Stadt Roßwein in Sachsen. 25 000 Euro gingen an das stationäre Hospiz in Bietigheim; jeweils 15 000 Euro bekamen die Lebenshilfe-Wohnstätte in Bietigheim (für einen neuen Pkw), die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim und Vaihingen/Enz sowie das Caritas-Familienzentrum in Bietigheim; jeweils 7500 Euro erhielten das Krankenhaus in Dareda/Tansania/Afrika und das Berufsschul-Projekt in Sapucaia do Sul bei Porto Alegre/Brasilien.
2001 157.478 Euro. 66.468 Euro gibt es für den Kinderschutzbund Kreis Ludwigsburg; jeweils 17.895 Euro gehen an die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim und Vaihingen, jeweils 10.226 Euro an die Kinderkrankenstation in Dareda/Tansania und ein Berufsschulprojekt in Porto Alegre/Brasilien; 5.113 Euro bekommt der Trägerverein Hospiz und 2.556 Euro das Kontaktstüble/Pauluskirche Bietigheim-Buch.
2000 112.484 Euro. Die Werkstatt für Behinderte in Bietigheim erhält 38.347 Euro für einen Rollstuhl tauglichen Bus für Schwerstbehinderte. Die Kirchliche Sozialstation Sachsenheim wurde mit einem „Corsa" ausgestattet. Jeweils 12.782 Euro bekamen die Diakonischen Bezirksstellen Bietigheim und Vaihingen sowie der Caritas-Kreisverband. Jeweils 5.113 Euro gingen an Projekte in Tansania (Krankenhaus Dareda), Bolivien (Bernhard Braun) und Brasilien (Berufsschul-Partnerschaft). 5.113 Euro erhielt der Förderverein Hospiz Bietigheim.
1999 107.371 Euro. Mit 66.468 Euro wurde die Einrichtung eines Hospizes in Bietigheim gefördert. Jeweils 11.504 Euro bekamen die Diakonischen Bezirksstellen Besigheim und Vaihingen sowie der Caritas-Kreisverband Ludwigsburg. 6.391 Euro gingen an Bernhard Braun zum Bau einer Schule in Bolivien.
1998 97.145 Euro. Die AMSEL-Kontaktgruppe Bietigheim-Bissingen bekam einen neuen, Behinderten gerechten Bus im Wert von rund 51.129 Euro. Jeweils 210.226 Euro gingen an die Diakonischen Bezirksstellen in Besigheim und Vaihingen sowie an den Caritas-Kreisverband Ludwigsburg/Waiblingen. Eine Bietigheim-Bissinger Familie in Not bekam 1.023 Euro.
1997 40.903 Euro. Die Lebenshilfe in Bietigheim bekam 25.565 Euro ür Therapieräume; die Diakonische Bezirksstellen Besigheim und Vaihingen, der Caritas-Kreisverband Ludwigsburg und Margit Schnee aus Bissingen für ein Krankenhaus in Tansania erhielten jeweils 10.226 Euro. Über 5.113 Euro bekam außerdem eine Bietigheimer Familie in Not.
1996 Das Rekordergebnis vom Vorjahr wird insbesondere auch Dank einer 25.565-Euro-Spende aus Bissingen erheblich überschritten: Über 108.905 Euro gingen bei uns ein. Der Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Ludwigsburg bekam 35.790 Euro, die Diakonischen Bezirksstellen Vaihingen und Besigheim, der Caritas-Kreisverband Ludwigsburg und eine Kinderkrankenstation in Sao Paulo/Brasilien erhielten jeweils 15.338 Euro.
1995 Über 81.807 Euro . Die Werkstatt für Behinderte in Bietigheim bekommt einen Spezialbus 30.677 Euro, die Diakonischen Bezirksstellen Besigheim und Vaihingen, der Caritas-Kreisverband Ludwigsburg und ein Behindertenheim in Santa Cruz/Bolivien bekamen jeweils 10.226 Euro.
1994 Über 63.912 Euro spendeten unsere Leser für einen Rollstuhl tauglichen Bus für die Lebenshilfe sowie für kirchliche Organisationen. Erstmals gab es Spenden für die so genannte Dritte Welt: nämlich für zwei Waisenhäuser in Bolivien.
1993 Die Weihnachtsaktion erbrachte insgesamt 51.129 Euro für Hilfsorganisationen und zahlreiche hilfsbedürftige Bürger.
1992 73.132 Euro kamen bei der Aktion „Menschen in Not" zusammen. Über 150 Familien und Einzelpersonen konnte geholfen werden.
1991 Von 61.355 Euro Gesamteinnahmen konnte das Notrufsystem im Landkreis Ludwigsburg deutlich verbessert werden; 15 Notrufsäulen wurden finanziert.
1990 Mit 43.460 Euro konnten mehrere Hilfsorganisationen tatkräftig gefördert werden.
1989 40.903 Euro kamen bei der Aktion „Bausteine für die Lebenshilfe" zusammen.
1988 30.678 Euro konnten zum Bau eines Begegnungsraumes im Wohnheim der „Lebenshilfe" an der Karl-Mai-Allee in Bietigheim-Bissingen zusammengetragen werden.
1987 28.121 Euro bekam die AMSEL-Kontaktgruppe Bietigheim-Bissingen für einen Bus.
1986 Bei der zehnten Weihnachtsaktion konnten insgesamt 37.324 Euro an mehrere Organisationen verteilt werden.
1985 Über 10.226 Euro konnten direkt an Menschen verteilt werden, die in Not geraten waren.
1984 Mit 20.452 Euro wurde ein Behindertenbus für die Werkstatt für Behinderte gekauft. Spenden erhielten Diakoniestationen und der Verein zur Förderung des Therapeutischen Reitens.
1983 13.294 Euro erhielt die Behindertenwerkstatt in Bietigheim für eine automatische Türanlage; jeweils 2.045 Euro gingen an die Sozial- und Diakoniestationen in Bietigheim-Bissingen, Sachsenheim und Bönnigheim.
1982 Mit 10.226 Euro wurde die Bietigheim-Bissinger AMSEL-Kontaktgruppe unterstützt.
1981 15.339 Euro. „Menschen in Not" half direkt; zahlreiche Familien konnten sich über große Hilfsbereitschaft freuen.
1980 15.339 Euro sammelten unsere Leser für Schwerstbehindertengruppe der Werkstatt für Behinderte.
1979 12.782 Euro Behindertenwerkstatt erhielt einen Gymnastikraum.
1977 17.895 Euro für AMSEL-Behindertenbus. 1978: 17.895 Euro. Starthilfe für Altenheim-Förderverein.
 
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